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Viele Möbelhäuser bezeichnen ihre Angebote zur Inneneinrichtung als so genannte Designer Möbel. Aber nicht alles was glänzt ist gold.
Nehmen wir uns einige Beispiele vor und versuchen herauszufinden worauf wir achten müssen.
Unterscheiden wir Designer Möbel nach zwei Kategorien. Erstens dem kostengünstigen Massenprodukt und zweitens dem exklusiven Designer Möbel aus dem eher höheren Preissegment. Das Möbeldesign für die Masse, darf hier nicht als Synonym für gewöhnlich oder Wald-und-Wiesen-Produkt missverstanden werden. Unterschiede bestehen grundsätzlich in der Art der Herstellung. Eine günstige, d.h. auch eine schnelle, automatisierte Herstellung undein Material sparendes Design ist eine gute Vorraussetzung für ein Möbel oder Produkt, das man für die Masse auf dem Markt lancieren möchte. An Qualität muss es dem exklusiven Möbel in nichts nachstehen. Es bedeutet nur, dass man im Design, also dem Entwurfsprozess und der Formgebung berücksichtigt, für welche Zielgruppe das Designer Möbel oder das Produkt entstehen soll. Inneneinrichtung für eine exklusive betuchte Zielgruppe oder das Designer Möbel für die Masse also?
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In beiden Fällen sollte in dem Begriff Design, die technisch-konstruktiven Anteile des Gestaltungsprozesses berücksichtigt werden. Um es genauer zu beschreiben: Design des Entwurfsprozesses und Design des Produktes als Formgebung. Für Käufer und Interessenten am exklusiven Designer Möbel ist das neben der Materialisierung ein Anhaltspunkt der zu hinterfragen sinnvoll wäre, da es u.a. auch die Qualität eines Möbels ausmacht.
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Das wir in der Auswahl unserer Inneneinrichtung auf ein großes Sortiment zugreifen können, verdanken wir nicht zuletzt den Designer Möbel Klassikern.
Möbelhäuser der “Wald-und-Wiesen“ Kategorie werden diese Legenden des Möbeldesign eher nicht im Sortiment haben. Es gibt neben einer kleinen Anzahl von Unternehmen, welche Vertriebsrechte für diese Klassiker besitzen, eine relativ große Zahl von Sammlern die meistens mit originalen aus ihrer Zeit Handel betreiben. Im Bereich Möbeldesign Klassiker werden wir künftig einige interessante Designer Möbel vorstellen.
21/02/2009
Hurra..es gibt bislang 2 Kommentare ;)
Also ich persönlich bezeichne die Massenware an “Designermöbeln” nicht wirklich als Design. Designermöbel haben für mich den Charakter individuell zu sein, sprich direkt vom Tischler gefertigt oder eben wirklich nur eine kleine Auflage von 20 Stück oder so. > tischfabrik24.de
Hallo Robert
Danke für dein Kommentar. So habe ich mir das vorgestellt.
Mag sein das Du als Tischler? eine andere Vorstellung von einem Designer Möbel hast und Deine Berufsethik, Designer Möbel ausschließlich mit “echtem” Handwerk verbindet.
Aber würdest Du beispielsweise den “Fiberglass Chair” von Charles Eames, der ja von der Fertigungstechnik alle Vorraussetzungen für ein Massenprodukt erfüllt (bis auf den Preis) nicht als Designer Möbel bezeichnen?
Was ist gegen ein gutes Design einzuwenden, das auch für die breite Masse zugänglich ist?
Es gibt gute Designer die Ihre Produkte unter dem Label IKEA produzieren lassen.
Vielleicht müssen wir unterscheiden zwischen Design im Rahmen des Handwerks und Design das sich, frei wie es ist, jedwedem Handwerk bedienen kann?