Der Begriff Designer Möbel ist möglicherweise in den meisten Fällen irreführend. Denn jedes noch so angepriesene Stück der Möbelhäuser, ob schön oder hässlich, besitzt ein Design. Ob dahinter aber ein namhafter Designer mit Ausstellungserfolgen und Preisen steht oder aber eine betriebsinterne Schreinerproduktion der Möbelhäuser, ist noch mal eine andere Frage. Aber beide Typen werden sich in der Kategorie Möbeldesign wieder finden wollen. Die einen berechtigterweise, weil sie diesen Beruf ausüben und ihre Sache vielleicht gut machen und die anderen, namentlich die Möbelhäuser, einfach nur aus Marketing Gründen. Trotz der verbreiteten Methode der Kennzeichnungen muss erwähnt sein, dass ein Möbel ein
Wenn wir eines der größeren Möbelhäuser wie IKEA ansehen wird deutlich, wie sehr man sich am Menschen orientiert und wie stark durchdacht das Konzept der Verkaufsstrategie ist. Das Design der Produkte legt demnach nicht nur Wert auf die Formgebung, sondern auch auf den Faktor Zeit und die Funktionalität. Möbelhäuser von IKEA sind ein perfektes Beispiel dafür, wie man heutzutage die potentielle Inneneinrichtung des eigenen Wohnraumes sprichwörtlich erfahren kann. Zu jedem Produkt oder Möbel findet sich ein passendes Accessoir in Reichweite. Eine Beratungsperson die sich einem unangenehm aufdrängt sucht man vergeblich. Der Erfolg der IKEA Möbelhäuser basiert auch auf die kompakte Verpackung der Produkte. Mit Hilfe der mitgelieferten Einwegwerkzeuge ist die Inneneinrichtung zuhause schnell aufgebaut und macht sogar noch Spaß, weil es so einfach ist. Möbeldesign – To – Go sozusagen. Designer Möbel oder Produkte, die unter Lizenz für IKEA Möbelhäuser produziert werden finden sich reichlich und sind speziell mit dem Namen des Designers gekennzeichnet.
Es ist doch so. Eigentlich will man in eines der IKEA Möbelhäuser um sich schnell den neuen Designer Pfefferstreuer zu kaufen. Aber direkt nebenan bemerkt man die schöne Salatschüssel und daneben das Salatbesteck… usw. Zwei Stunden und zwei Hotdogs später, und so war es bisher immer, kommt man halt mit einer gefüllten Einkaufstasche wieder raus.
Auch wenn sich das ein wenig nach Lobgesang auf diese Möbelhäuser anhört, so wollen wir die kritischen Punkte nicht außer Acht lassen. So wie jedes große Unternehmen ist auch dieses nicht leicht überschaubar und man sollte auch hier alle Produkte auf deren nachhaltige Herstellung hinterfragen. Wo und unter welchen Bedingungen wird produziert. Gab es eine gerechte Entlöhnung…usw.
08/03/2009
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